Das Rauchmelder-ABC


Die exakte Bezeichnung der herkömmlichen Rauchmelder, genannten Melder, ist Rauchwarnmelder. Bei den Rauchwarnmeldern handelt es sich um Detektoren, die Rauch oder Hitzeentwicklung detektieren und mit einem akustischen Signal Alarm auslösen. In Deutschland war, anders als in anderen Ländern, die Montage von Rauchmeldern lange nicht üblich, entsprechend hoch sind/waren hier die Brandtoten bezogen auf die Brandereignisse.


Wie funktioniert ein Rauchmelder?

Die üblichen Rauchmelder sind Melder mit einer optischen Signalauslösung. Dabei wird in der sog. Rauchkammer durch Rauch ein Signallicht so abgelenkt, dass das Sensorfeld keinen Lichtimpuls mehr erhält und somit der Alarm ausgelöst wird. Die Sirene erzeugt einen Ton, der mit mindestens 85 dB gut hörbar ist.


Wo müssen Rauchmelder montiert werden?

Generell sollten Rauchmelder in allen zu Wohn- und Schlafzwecken genutzten Räumen sowie in allen Fluchtwegen (Treppenhäuser, Flure, Dielen usw.) montiert werden.
  • Jeweils ein Rauchmelder sollte also in Flur, Treppenhaus, sowie jedem Kinder- und Schlafzimmer angebracht sein. Ebenfalls sollte ein Rauchmelder im Wohnzimmer oder in Räumen montiert sein, in denen sich Personen u.a. zum Ruhen aufhalten.
  • Für Küche und Bad werden Hitzemelder empfohlen, da bei Rauchmeldern z.B. Wasserdampf zu Fehlalarmen führen kann.
  • Weiterhin sollten Büros (häufige Brandursache Akkus und Ladegeräte) sowie Hobbyräume ausgestattet sein.
  • Rauchmelder müssen immer an der höchsten Stelle im Raum, mittig und waagerecht montiert sein.
  • Bei Dachschrägen sollte die Neigung durch eine Montageplatte ausgeglichen werden.
  • Rauchmelder dürfen nicht in unmittelbarer Nähe zum Fenster, an Lüftungsschlitzen oder anderen Vorrichtungen, die die Ausbreitung des Rauches behindern, platziert werden.
  • Rauchmelder dürfen nicht überstrichen, abgeklebt oder in sonstiger Weise in ihrer Funktion behindert werden.
Die richtige Montage von Rauchmeldern wird in der DIN 14676 beschrieben. Siehe auch: http://www.rauchmelder-lebensretter.de/fachberater/normen-richtlinien/anwendungsnorm-din-14676/


"Normale" oder Funkrauchmelder?

Normale Rauchmelder sind dort geeignet, wo es sich um kompakte, einetagige Wohneinheiten handelt, die nicht zu weit auseinander gelegen sind. Funkrauchmelder werden überall dort empfohlen, wo es sich um weitläufige und über zwei oder mehr Etagen reichende Räumlichkeiten handelt. Denn nur dann ist sichergestellt, dass auch beim Ausbruch von Feuer in weiter entfernten Räumen Menschen dort geweckt und alarmiert werden.


Funkrauchmelder

Funkrauchmelder werden über eine Meldekette verbunden. Löst ein Rauchmelder Alarm aus, so werden alle weiteren Melder per Funkimpuls ausgelöst und alle Räume mit Alarm beschallt. Wird einer der Melder aktiv ausgeschaltet, bleibt nur noch der auslösende Melder in Alarmstatus - der Brandherd kann akustisch eindeutig identifiziert werden.


10-Jahresrauchmelder

Rauchmelder mit einer 10-Jahresbatterie stellen sicher, dass die Melder über die gesamte Lebensdauer eines Rauchmelders (10 Jahre) unter normalen Nutzungsbedingungen mit Energie versorgt werden, ohne dass ein Batteriewechsel erforderlich ist. Damit sind 10-Jahresmelder i.d.R. trotz höheren Anschaffungspreises wirtschaftlicher, als Rauchmelder mit Einfachbatterie.
 

Rauchmelderwartung/Instandhaltung

Rauchmelder müssen entsprechend Herstellerempfehlungen, mindestens jedoch jährlich einer fachkundigen Wartung unterzogen werden. Die Wartung sollte durch eine geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder durchgeführt werden.


Die DIN 14604 (Gerätenorm)

Diese Norm befasst sich damit, wie ein guter Rauchmelder ausgestattet und technisch konzipiert sein sollte. Melder, die nicht der DIM 14604 entsprechen, sind nicht im Rahmen der Rauchmelderpflicht zugelassen.
Näheres unter: http://www.rauchmelder-lebensretter.de/fachberater/normen-richtlinien/geraetenorm-din-14604/

Rauchmelder ABC BAVARIA Feuerlöscher-Shop/Info/Rauchmelder ABCArtikelBAVARIA Feuerlöscher-Shop/Info/Rauchmelder ABCArtikel

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